Unser Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2026
Immobilienmanagement
Neubewertung der Rodenbacher Bildungs- und Begegnungsstätte -RoBBe- zugunsten von Bulauhalle und Feuerwehrgerätehaus
Ziel: Realisierung der Projekte Bulauhalle, Feuerwehrgerätehaus und Kita Buchbergstraße unter Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zum Erhalt der Haushaltskraft der Gemeinde und zur Minimierung der Neuverschuldung.
Maßnahmen: Prüfung des bereits gestarteten Projekts Rodenbacher Bildungs- und Begegnungsstätte -RoBBe-, des Projekts Bulauhalle und des Projektes Feuerwehrgerätehaus unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten und Ressourcen. Im Bedarfsfall ist das Großprojekt RoBBe unverzüglich zu stoppen und eine umfassende Neubewertung unter Berücksichtigung der notwendigen Betreuungsplätze für Kinder ist vorzunehmen; Detaillierte Kostenkalkulation aller drei Baumaßnahmen; Optimierung der Projekte und Erarbeitung von alternativen Bauweisen (z. B. Modulbauweise Kita Buchbergstraße).
Bildung eines temporären Ausschusses mit Vertretern aus Fraktionen, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern zur Erarbeitung von wirtschaftlich sinnvollen Neukonzeptionen.
Prüfung kostengünstiger, flexiblerer Nutzungskonzepte unter Berücksichtigung vorhandener Infrastruktur.
Sinnvoller Einsatz von Fördermitteln und tragfähiger Finanzierungsmodelle; klare Priorisierung von Investitionen nach Dringlichkeit, Nutzen und Nachhaltigkeit.
Prüfung von Förderprogrammen (Bund, Länder, EU) und Partnerschaften mit lokalen Unternehmen zur Kostenreduktion.
Transparente Berichterstattung an Bürgerinnen und Bürger über Fortschritte und Kostenentwicklung.
Bewahrung des kulturellen Erbes in Rodenbach
Ziel: Erhalt und sinnvolle Nutzung denkmal- und kulturgeschichtlich bedeutsamer Orte.
Maßnahmen: Bestandsaufnahme der Werte, Zustand und Nutzungspotenziale des Preußischen Revierförster Dienstgehöft, RoSen-Treff, Hauptstr. 11 und weiterer Kulturstandorte.
Entwicklung eines langfristigen Erhaltungs- und Nutzungskonzepts (Vermietung, Veranstaltungsnutzung, Bildung) mit Priorisierung nach Dringlichkeit, Erarbeitung von Finanzierungsalternativen.
Aufbau eines lokalen Kulturfonds in Partnerschaft mit Vereinen, Stiftungen und privaten Sponsoren zur Finanzierung von Erhaltungsmaßnahmen.
Förderung von musealen, kulturellen und touristischen Nutzungen, die die Identität Rodenbachs stärken, ohne die Haushaltslage zu gefährden. Prüfung von Förderprogrammen (Bund, Länder, EU) und Partnerschaften mit lokalen Unternehmen zur Kostenreduktion.
Pflege statt Verfall von Sporthallen, Veranstaltungshallen und Bürgerhäusern
Ziel: werthaltige, gut gewartete Kommunal-Liegenschaften, die den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht werden.
Maßnahmen: Erstellung eines Liegenschaftsmanagement-Plans: Bestandserhebung, Nutzungszyklen, Wartungsintervalle, Instandhaltungsrenditen.
Priorisierung von Instandhaltungen, energetischer Modernisierung und barrierefreien Zugängen.
Veräußerungs- oder Zwischennutzungsoptionen für nicht- oder gering genutzte Objekte, um Mittel für notwendige Sanierungen freizusetzen.
Transparente Kostenkontrolle und regelmäßige Berichte an die Öffentlichkeit.
Einführung eines digitalen Raumbelegungsplans zur Online-Buchung durch Vereine, Parteien und Bürgerinnen und Bürgern.
Ortsbild der Gemeinde Rodenbach erhalten
Ziel: ein attraktives, klares Erscheinungsbild, das Lebensqualität und Identität stärkt.
Maßnahmen: Gestaltungsvorgaben für Außenbereiche, Fassaden, Beschilderung und Ortskernen, abgestimmt auf Denkmalschutz- und Modernisierungsbedürfnisse.
Förderung lokaler Unternehmen bei der Erhaltung und Pflege des Ortsbildes (nachhaltige Beleuchtung, sichere Gehwege, saubere öffentliche Räume).
Bürgerbeteiligung bei größeren Maßnahmen, um Akzeptanz und gemeinschaftliche Verantwortung zu stärken.
Kooperationen mit Kultur- und Geschichtsverein.
Mobilität
Barrierefreies Verkehrskonzept und Barrierefreiheit im gesamten Gemeindegebiet
Ziel: Uneingeschränkte Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Beeinträchtigungen oder Mitführen von Kinderwagen.
Maßnahmen: Bestandsaufnahme zur Identifizierung von Kernwegen mit Einschränkungen, barrierefreie Bushaltestellen und Rampen schaffen, Absenkung von Bordsteinen an Kreuzungen und Straßenüberquerungen.
Stärkung der Verbindung beider Ortsteile einschließlich Nachbargemeinden durch On-Demand-Verkehr (Carlos)
Ziel: nahtlose Mobilität zwischen Ortsteilen und angrenzenden Gemeinden, Reduzierung von Abhängigkeiten vom Individualverkehr.
Maßnahmen: Einführung eines bedarfsgerechten On-Demand-Verkehrsdienstes (Carlos) mit zuverlässigen Abhol- und Bringdiensten, Veröffentlichung von Fahrzeiten, bezahlbare Tarife, Kooperationen mit den Gemeinden Erlensee, Langenselbold und Hanau, barrierearme Fahrzeuge, Anbindung an bestehende Linien des RMVs.
Grunderneuerung der Straßen aus gegebenen finanziellen Mitteln
Ziel: sichere, funktionsfähige Straßeninfrastruktur ohne neue Schulden.
Maßnahmen: Priorisierung von Kanal- und Straßeninstandsetzung nach Zustand, systematische Erhebung von Straßenzuständen, Finanzierung aus Haushaltsmitteln ohne neue Straßenbeiträge, Fördermitteln und kommunalen Beiträgen, transparente Priorisierungskriterien und regelmäßige Berichte an Bürgerinnen und Bürger.
Förderung von Elektromobilität und Fahrzeugen mit neuen Technologien
Ziel: emissionsarme Mobilität, Innovation vor Ort.
Maßnahmen: Ausbau Ladeinfrastruktur (öffentlich zugänglich, Schnellladesäulen, Reparatur- und Wartungsdienste), Förderung von Firmenflotten mit E-Fahrzeugen, Anreize für Privatpersonen bei Anschaffung von Elektro- bzw. Wasserstofffahrzeugen, Prüfung von Pilotprojekten zu Wasserstoffinfrastruktur in der Region, Partnerschaften mit Energieversorgern.
Weitere Lademöglichkeiten an öffentlichen Plätzen schaffen
Ziel: einfache, flächendeckende Ladeinfrastruktur.
Maßnahmen: Ausweitung von Ladepunkten auf öffentliche Plätze, Parkplätze, Sport- und Freizeitflächen; energieeffiziente, wettergeschützte Lösungen, Möglichkeit zur Integration ins öffentliche Netz; transparente Preismodelle.
Ausbau der Fahrradwege
Ziel: sichere, attraktive Radverkehrsinfrastruktur zur Förderung von Gesundheit, Umwelt und Lebensqualität.
Maßnahmen: sichere Wald- und Feldwege durch ebene und griffige Beläge ohne Schlaglöcher und Spurrinnen, regelmäßige Beseitigung von Wurzelaufbrüchen, durchgehende und sichere Radwege-Verbindungen zwischen den Nachbargemeinden mit ausreichender Beleuchtung, zusätzliche Fahrradabstellanlagen, regelmäßige Überprüfung der Verbindungen, Förderung von Fahrrad-Highways und -Infrastrukturprojekten.
Bildung
Flexible Kita-Öffnungszeiten, um Arbeit und Beruf zu vereinen
Ziel: bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Bildung; flexible Betreuungsangebote für Eltern und Unternehmen.
Maßnahmen: Modellprojekte mit erweiterten Öffnungszeiten, notfall- und samstagsbetreute Angebote; bedarfsgerechte Personalplanung, Investitionen in Räume und Personal; Kooperationen mit freien Trägern und Vereinen zur Abdeckung von Peaks; Nutzung digitaler Anmelde- und Abrechnungssysteme zur Vereinfachung.
Bildung und Unterstützung für alle, unabhängig von Herkunft und Religion
Ziel: chancengerechte Bildung, Integration und Teilhabe als Kern der Gemeinschaft.
Maßnahmen: hochwertige, bedarfsgerechte Bildungsangebote von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung Erwachsener; Chancengleichheit durch Förderprogramme, individuelle Lernunterstützung, Sprachförderung und sozialpädagogische Begleitung; Förderung von inklusiven Formaten in Kitas, Gemeinde- und Vereinsleben; Unterstützung von Migrantinnen und Migranten bei Orientierung, Ausbildung und Berufseinstieg; klare Null-Toleranz-Linien gegen Diskriminierung jeglicher Art.
Rodenbacher Schule attraktiv gestalten und ausbauen
Ziel: Klassenräume, Sanitäranlagen und Schulhöfe zeitgemäß ausstatten und moderne Lern- und Wohlfühlorte für Kinder und Jugendliche schaffen.
Maßnahmen: Förderungen und Zuschüsse beim Land beantragen bzw. überhaupt mitteilen, dass der Rodenbacher Schule Mittel zugewiesen werden; Bedarf frühzeitig evaluieren und mit dem MKK als Träger konstruktiv umsetzen.
Verwaltung
Sicherung der Grundaufgaben der Gemeinde, Rückbesinnung auf Kernaufgaben im Rahmen der tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten
Ziel: verlässliche Erfüllung der Kernaufgaben trotz knapper Kassen.
Maßnahmen: klare Priorisierung von Kernaufgaben wie Bildung, Sicherheit, Infrastruktur, Finanzen; strikte Haushalts- und Portfolio-Prüfungen; Stärkung der lokalen Eigenmitteleffizienz statt Ausweichen in Subventionen.
Interkommunale Zusammenarbeit ausweiten
Ziel: Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit Rodenbachs mit umliegenden Kommunen im Main-Kinzig-Kreis zur effizienten Nutzung von Personal, Gebäuden, Infrastruktur und Finanzen.
Maßnahmen:
Verwaltung: (Teil-)Zusammenlegung von Bauhöfen und Evaluierung von Ämtern in der Verwaltung, die sinnvoll zusammenarbeiten können. u
Infrastruktur: gemeinsame Verkehrs- und Energieplanung für Rodenbach und Umgebung.
Finanzen: gemeinsame Beschaffungsstrategien mit anderen Kommunen im MKK, Optimierung von Fördermitteln.
Bildung/Soziales: Kooperation bei Betreuung und Vereinen.
Effizienteres Handeln der Verwaltung, z. B. durch den Einsatz von KI
Ziel: schnellere Services, bessere Entscheidungen, geringere Bürokratie.
Maßnahmen: Einsatz von KI-basierten Prozessen zur Bearbeitung von Routineanfragen, Workflow-Optimierung, Entscheidungsunterstützungssysteme; Schulungen für Mitarbeitende; Datenschutz und Transparenz sicherstellen.
Digitales Bürgeramt für mehr Transparenz und weniger Wartezeiten
Ziel: Bürgernähe, 24/7-Verfügbarkeit, weniger persönliche Wartezeiten.
Maßnahmen: Einrichtung von Bürgerterminals, an denen rund um die Uhr digitale Anträge gestellt und Pässe und Dokumente von den Bürgerinnen und Bürgern abgeholt werden können. Umfassendes Online-Bürgeramt mit Antrags- und Feedbackmöglichkeiten, Statusabfragen, Dokumenten-Upload.
Bürokratieabbau, z. B. durch Bereinigung der Satzungen
Ziel: klare, schlanke Regelwerke, die Bürgerinnen und Unternehmen verstehen.
Maßnahmen: Bestandsaufnahme aller Satzungen, Entfernung veralteter Bestimmungen, praxisorientierte Ausformulierungen, regelmäßige Überprüfung auf Aktualität; Bürgerbeteiligung.
Digitalisieren der Kommunikation (u. a. der öffentlichen Schaukästen)
Ziel: zeitnahe, transparente Information.
Maßnahmen: digitale Schaukästen mit Online-Zugang für Verwaltung, Parteien, Vereine und Kirchen an zentralen Standorten zur unmittelbaren Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern.
Wirtschaft und Finanzen
Ärztehaus fördern
Ziel: Sicherung und Bündelung von Fach- und Allgemeinärzten an einem Standort.
Maßnahmen: Intensive Suchen nach Investoren, Betreibern und Ärzten für ein Ärztehaus.
Intensive Bewerbung der zur Verfügung stehenden Fläche; Fördermaßnahmen ausschöpfen bzw. erfragen; Zusammenarbeit mit Ärzten vor Ort.
Wochenmarkt zur Stärkung der lokalen und umliegenden Einzelhändler etablieren
Ziel: Belebung des Ortskernes, Stärkung regionaler Wertschöpfung und bessere Versorgungsqualität für Bürgerinnen und Bürger.
Maßnahmen: Einrichtung eines regelmäßigen Wochenmarkttages als Anlaufstelle für frische, regional erzeugte Produkte; zentrale, gut erreichbare Marktstandorte; Unterstützung von lokalen Erzeugern, unkomplizierte Genehmigungen und moderne Zahlungsmöglichkeiten; Marketingkampagnen zur Bekanntmachung des Marktes als Treffpunkt.
Unterstützung und Förderung der ortsansässigen und umliegenden Unternehmen und Einzelhändler
Ziel: nachhaltiges Unternehmensklima, Wachstumspotenziale sichern, Arbeitsplätze stärken.
Maßnahmen: gezielte Förderung lokaler und umliegender Unternehmen durch Beratungsangebote, bestehende Gewerbegebiete fördern und pflegen, Fördermittelvermittlung, Digitalisierungsunterstützung (Online-Auftritt, Verkauf über Social Media, E-Commerce); Einrichtung einer jährlichen Gewerbeschau zur Präsentation von Produkten, Dienstleistungen und Innovationen; Partnerschaften mit Handelskammern, Wirtschaftsförderung und Banken; Vereinfachung von Genehmigungen und bürokratischen Hürden.
Beschleunigung der Gewerbegebietsentwicklungen Nord
Ziel: attraktive, zukunftsfähige Flächen für Ansiedlungen, Expansionen und innovative Unternehmen.
Maßnahmen: klare Zeitpläne und transparente Entscheidungsprozesse für Planungs- und Genehmigungsverfahren; frühzeitige Bürgerbeteiligung bei Infrastruktur- und Standortentscheidungen; Infrastrukturvorleistungen (Ver- und Entsorgung, Breitband, Verkehrsanbindung) zur Beschleunigung von Neubauten; koordinierte Vermarktung von Gewerbegebieten.
Reduzierung der Gewerbesteuer, Keine weiteren Steuererhöhungen
Ziel: Standortattraktivität erhöhen, private Investitionen stärken.
Maßnahmen: Prüfung und Umsetzung von Spielräumen zur Gewerbesteuerentlastung; jährliche Haushaltsprüfungen mit Fokus auf Effizienz, Einsparpotenziale und zielgerichtete Investitionen; Vermeidung zusätzlicher Steuerlasten durch pragmatische Finanzpolitik, Transparenz bei Ausgaben und klare Priorisierung von Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Sicherheit.
Klima- und Naturschutz
Rodenbacher Gemeindewald schützen und weiterentwickeln
Ziel: Ein gesunder, produktiver Wald, der Lebensraum für Biodiversität bietet, Erholungswert schafft und nachhaltige Wertschöpfung sichert.
Maßnahmen: bedarfsgerechte Forstwirtschaft, frühzeitige Einbindung der Waldbesitzer, transparente Entscheidungen, klare Rechts- und Schnittstellen zwischen Forstverwaltung, Eigentümern und Nutzern.
Fokus auf ökologische Stabilität, Erosionsschutz, Walderhalt und Risikovorsorge gegenüber Extremwetterlagen; langfristige Finanzplanung inklusive Fördermittel und betriebswirtschaftlicher Optimierung.
Trockenheitsresistente Baumarten im Gemeindewald pflanzen
Ziel: resiliente Bestände, die Trockenperioden besser überstehen, ohne Biodiversität zu gefährden.
Maßnahmen: gezielte Pflanzwahl mit standortgerechten, trockenheitsverträglichen Arten, Anpassung der Pflanzabstände, Monitoring von Wachstumsziffern und Gesundheit der Bäume.
Zusammenarbeit mit Fachbehörden, Naturschutz und lokalen Baumpflegebetrieben; Informationskampagnen für Bürgerinnen und Bürger über Nutzen und Pflege.
Natürliche Hecken als Sichtschutz durch Information und Aufklärung erreichen
Ziel: Sichtschutzmaßnahmen durch natürliche Begrünung ohne verpflichtende Vorgaben durch informierte Entscheidungen der Bürgerinnen und Bürger.
Maßnahmen: Aufklärungskampagnen über Vorteile natürlicher Hecken, Standortwahl, Pflegehinweise, Kosten-Nutzen-Analysen; Bereitstellung von Pflanzplänen, Baubegleitinformationen und Beratungsterminen.
Kooperation mit der Adolf-Reichwein-Schule, Vereinen und lokalen Unternehmen; Förderung von projektorientierten Bürgerinitiativen statt Pflichtauflagen.
Sicherung des Waldes durch Flurbereinigung der Waldgrundstücke
Ziel: eine effizientere, nachhaltigere Waldbewirtschaftung unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Belange.
Maßnahmen: sachgerechte Flurbereinigung zur Optimierung von Rand- und Mischflächen, Pacht- und Holznutzungswege, Erhalt der Biodiversität; transparente Verfahren und frühzeitige Beteiligung der Waldbesitzer.
Stärkung der Grünpflege im Gemeindegebiet
Ziel: hochwertige Grüninfrastruktur als Lebensqualitätsschwerpunkt, Wirtschaftsfaktor und Tourismusmotor.
Maßnahmen: professioneller Personalaufbau, klare Pflegestrategien, ökologische Fortbildung, Schädlings- und Baumpflegemanagement, klimaresiliente Einsatzplanung.
Biodiversität durch Blühflächen, standortgerechte Pflanzkonzepte, Integration von Totholz, Nisthilfen und Hecken; Bürgernähe durch transparente Planungen und Einbindung von Anwohnern, Vereinen und lokalen Unternehmen.
Kinder- und Jugendpflege, Vereine, Ausländer und Senioren
Ausbau der Kitas, Kooperation der Kitas mit ortsansässigen Bauernhöfen
Ziel: frühkindliche Bildung stärken und ländliche Lebenswelt erlebbar machen.
Maßnahmen: Kooperation der Kitas mit ortsansässigen Bauernhöfen zu einem praxisorientierten Bildungsangebot: Tier- und Gartenpädagogik, naturwissenschaftliche Grundlagen, gesunde Ernährung erleben.
Kooperationen mit regionalen Partnern zur praktischen Ausbildung und Platzgestaltung.
Sicherstellung nachhaltiger Betriebskosten, Fördermittelrecherche und stabile Personalgewinnung.
Mehrgenerationenhaus fördern
Ziel: Miteinander von Jung und Alt stärken.
Maßnahmen: Intensive Suchen nach Investoren für Mehrgenerationenhaus auf gemeindeeigenem Grundstück im Neubaugebiet.
Intensive Bewerbung der zur Verfügung stehenden Fläche; Fördermaßnahmen ausschöpfen bzw. erfragen; Recherche in anderen Kommunen, die bereits Mehrgenerationenhäuser betreiben.
Altersgerechtes Wohnen und Mobilität ermöglichen
Ziel: Barrierearme, bezahlbare Wohnformen und Mobilität für ältere Menschen, damit ein selbstbestimmtes Leben vor Ort möglich bleibt.
Maßnahmen: Förderung von altersgerechten Umbau- und Neubauprojekten mit barrierefreien Zugängen, intelligenter Haustechnik und naher Nahversorgung.
Ausbau von seniorengerechten Mobilitätsangeboten, z. B. flexible On-Demand-Verkehre, Mobilitätsberatung vor Ort, Kooperationen mit lokalen Anbietern.
Barrierearme Infrastruktur: breitere Gehwege, Bordstein-Absenkungen an stark frequentierten Wegen, bessere Straßenbeleuchtung, sichere Querungen.
Förderung von Ambulant-Services und Tagespflegeangeboten in Kooperation mit Trägern vor Ort.
Unterstützung der Vereine
Ziel: starkes lokales Engagement, soziale Teilhabe und Freizeitangebote.
Maßnahmen: Modernisierung der bestehenden Infrastruktur, Förderkredite und Zuschüsse für Vereinsinfrastruktur, Trainings- und Jugendangebote.
Vereinfachte Genehmigungswege, zentrale Anlaufstelle für Fördermittelberatung.
Selbstverwaltung unterstützen: Beteiligung von Vereinen an öffentlichen Veranstaltungen, Nutzung von Einrichtungen zu fairen Konditionen.
Förderung jeder Initiative der demokratischen Repräsentation und Ehrenämter
Ziel: demokratische Teilhabe stärken, Vielfalt fördern, Ehrenamt anerkennen.
Maßnahmen: Förderung von Initiativen wie Ausländerbeirat, Frauen- und Jugendräten; Unterstützung durch Schulungen, Moderation und Ressourcen.
Offene Formate der Bürgerbeteiligung, regelmäßige Bürgerräte, Zukunftswerkstätten.
Anerkennung und Förderung von Ehrenämtern in Vereinen und Organisationen: transparente Förderlinien, Weiterbildungsmöglichkeiten, Mentoring-Programme.
Transparente Kommunikation über Entscheidungen, inklusive barrierefreier Zugänge zu Informationsangeboten.
Skaterpark und Basketballfeld auf dem Festplatz sanieren und wetterfeste Grillmöglichkeiten schaffen
Ziel: sichere, moderne Freizeitangebote für Jung und Alt, ganzjährig nutzbar.
Maßnahmen: Sanierung von Skaterpark und Basketballfeld mit langlebigen, witterungsbeständigen Materialien, Barrierefreiheit und sicherer Infrastruktur.
Errichtung wetterfester Grillmöglichkeiten sowie überdachter Aufenthaltsbereiche mit Beleuchtung.
Nutzungskonzepte in Zusammenarbeit mit der Adolf-Reichwein-Schule, Vereinen und Jugendzentren; regelmäßige Instandhaltung und Nutzerbeteiligung.
